Gemeine Esche
(Fraxinus excelsior)
Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae)

European ash

Gemeine Esche

Fresno norteño
Synonym: gewöhnliche Esche, Hochesche
Sammelzeit:
- Blätter, von Mai bis September
- junge Früchte, von Juni bis Juli
- Früchte (Samaras), von Juli bis Oktober
Lebensraum: Süßwasserränder, Hecken, Wälder
Pflanzenbeschreibung:
- der Baum ist etwa 30 m hoch, erreicht eine Höhe von 45 m und kann 150 bis 200 Jahre alt werden
- der Stamm ist gerade und schlank, die Rinde ist glatt und gräulich und bekommt mit zunehmendem Alter Risse
- die Blätter sind gegenständig und zusammengesetzt, haben 7 bis 13 lanzettliche Blättchen und sind mit kleinen Zähnen besetzt, die 5 bis 10 cm lang sind. Sie erscheinen spät in der Saison (etwa im Juni) und verschwinden früh
- die Blüte erfolgt vor dem Blattaustrieb, von April bis Mai. Die Blüten sind kahl (ohne Umschläge), unscheinbar und rötlich gefärbt
- die Früchte bilden hängende Trauben, die im reifen Zustand hellbraun sind. Dies sind Samaras, die aus einem an einem schmalen Flügel befestigten Samen mit einem langen Stiel bestehen
Besonderheit über die Pflanze:
- vom griechischen „phraxis“, was „Hecke“ bedeutet, oder vom lateinischen „fraxinus“, was „Blitz“ bedeutet, weil es isoliert Blitze anzieht
- früher wurde das Laub als Viehfutter verwendet
- Esche ist ein flexibles, widerstandsfähiges Holz, das im Schreinerei- und Tischlerhandwerk sowie für die Herstellung verschiedener Gegenstände verwendet wird
- aus der Rinde wurde „Europäische Chinarinde“ gewonnen, die tonisierend und fiebersenkend wirkt
- an heißen Sommertagen beobachten wir das Vorhandensein von Honigtau auf den Blättern. Aus diesem Honigtau lässt sich ein fermentiertes Getränk namens Frênette herstellen, das sehr leicht alkoholisch und prickelnd ist (siehe Rezept)
Heileigenschaften:
- die Blätter haben harntreibende, abführende, antirheumatische und entzündungshemmende Eigenschaften
- die Rinde wirkt tonisierend und fiebersenkend
Toxizität:
- es besteht Verwechslungsgefahr mit den Götterbäumen (Ailanthus)
Kulinarische Anwendungen:
- junge Triebe (unter dem Baum gesammelt) und sehr junge Blätter in Salaten oder als Gemüse gekocht
- Blätter in Kräutertees
- junge Früchte (Samares), noch zart, in Essig eingelegt, nachdem sie in zwei Wassern gekocht wurden, um ihre Bitterkeit zu beseitigen
- Samen reifer Früchte, getrocknet und gemahlen, um Kuchen zu würzen
Rezepte:
Für mehr Information:
Und aus medizinischer Sicht:
- Medisite (FR)
- Doctissimo (FR)
- Doctonat (FR)
- Apotheken (DE)
Videos:
- Le Chemin de la Nature (FR) :
- HeilpflanzenSchätze (DE) :