Gegenblättriges Milzkraut
(Chrysosplenium oppositifolium)
Familie der Steinbrechgewächse
Opposite-leaved golden-saxifrage
Gegenblättriges Milzkraut
Hepática dorada
Synonym: Goldmilz
Mögliche Verwechslungen: Das gegenständige Milzkraut kann leicht mit ihrer nahen Verwandten, dem wechselständigen Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium), verwechselt werden, deren Blätter natürlich wechselständig und viel stärker gekerbt sind und deren Stängel dreieckig sind.
Sammelzeit:
- Blätter, von März bis April
- Blüten, von März bis Juni
Die Pflanze steht in einigen Regionen unter Schutz. Sammeln Sie sie nur in Gebieten, in denen sie nicht geschützt ist, und auch nur dann, wenn sie in großen Mengen vorkommt, oder in Ihrem eigenen Garten, falls Sie sie anbauen.
Lebensraum: Feuchte Orte, Ufer von Quellen und Bächen
Pflanzenbeschreibung:
- kleine, ausdauernde Pflanze, 5 bis 20 cm hoch, im unteren Teil kahl oder behaart, mit niederliegenden oder aufsteigenden, vierkantigen Stängeln
- gezackte, gegenständige Blätter
- grünliche bis gelbliche Blüten, klein, in lockeren endständigen Büscheln
- es werden Kapselfrüchte gebildet. Die dunkel-kastanienbraunen oder rot-braunen, glänzenden Samen sind bei einer Länge von 0,5 bis 0,6 Millimetern breit-ellipsoid mit sehr fein papillöser Oberfläche
Besonderheit über die Pflanze:
- der wissenschaftliche Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern „chrysos“ (golden) und „splen“ (Milz) ab. Gemäß der Signaturenlehre glaubte man im späten Mittelalter, diese Pflanze könne Milzleiden heilen, da ihre Blätter die Form dieses Organs aufweisen
Heileigenschaften:
- die Blätter wirken harntreibend, entzündungshemmend, gallentreibend und schleimlösend
Kulinarische Anwendungen:
- zarte junge Blätter roh im Salat
- Blätter gekocht in Gemüse, Suppen usw.
- die Blüten schmücken Gerichte oder Salate
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