Schabenkraut-Pippau

(Crepis pyrenaica)

Familie der Korbblütler (Asteraceae)

Drapeauangleterre

Pyrenean hawksbeard

Drapeauallemand

Schabenkraut-Pippau

Drapeauespagne

Barba de halcón

Synonym: Pyrenäen-Pippau

Sammelzeit:

  • junge Blätter, von Mai bis Juni
  • Blütenknospen, Blütenköpfe, von Juni bis September

Am besten erntet man die Blätter, solange sie noch alle in einer Rosette angeordnet sind, bevor sich der Blütenstiel entwickelt

Lebensraum: Wiesen, Hochgebirgsweiden, lichte Wälder

Pflanzenbeschreibung:

  • mehrjährige Pflanze, 25 bis 65 cm hoch, mit aufrechtem, einfachem Stängel, der sich manchmal an der Spitze verzweigt, kahl oder behaart und sehr blattreich ist
  • grundblätter in einer Rosette, behaart, gezähnt oder fast ganzrandig, lanzettlich oder länglich, herzförmig, stängelumfassend, mit breiten und spitzen Öhrchen
  • Blüten ausschließlich Zungenblüten, gelb, in Köpfchen mit behaarter Hülle versammelt
  • blonde Achänen, fast doppelt so lang wie der Pappus

Besonderheit über die Pflanze:

  • der Name capillaris stammt vom lateinischen „capillus“, Haar (ähnlich wie Haare), und bezieht sich auf die dünnen Stängel der Pflanze
  • der Pyrenäen-Pippau ist, entgegen seinem Namen, nicht ausschließlich eine Pflanze der Pyrenäen. Es kommt auch im Jura, im Apennin und im gesamten Alpenraum vor
  • die Pflanze enthält in allen Teilen einen weißen, gummiartigen Latex

Kulinarische Anwendungen:

  • Blätter in Salaten oder gekocht als Gemüse
  • in Essig eingelegte Blütenknospen wie Kapern
  • Blütenstempel auf Salaten verstreut