Kleinköpfiger Pippau
(Crepis capillaris = C. virens)
Familie der Korbblütler (Asteraceae)
Smooth hawksbeard
Kleinköpfiger Pippau
Almirón
Synonym: Dünnästiger Pippau
Sammelzeit:
- junge Blätter, von März bis Juni
- Blütenknospen, Blütenköpfe, von Juni bis September
Am besten erntet man die Blätter, solange sie noch alle in einer Rosette angeordnet sind, bevor sich der Blütenstiel entwickelt
Lebensraum: Felder, Wiesen, Wälder, Brachflächen, Wegränder
Pflanzenbeschreibung:
- einjährige Pflanze, 20 bis 80 cm hoch, mit aufrechtem, gerilltem, verzweigtem, unbehaartem Stängel
- grundblätter in einer Rosette, mit spitzen Lappen, die denen des Löwenzahns ähneln; Stängelblätter kleiner, den Stängel mit zwei kleinen Lappen umfassend
- Blüten ausschließlich Zungenblüten, gelb, oft auf der Unterseite violett gefleckt, in Köpfchen mit behaarter Hülle versammelt
- die Achäne ist zehnrippig und es ist kein Schnabel vorhanden. Der Pappus ist in mehreren Reihen angeordnet und weiß. Die Pappusstrahlen sind unverzweigt, biegsam und bei Trockenheit spreizend
Besonderheit über die Pflanze:
- der Name capillaris stammt vom lateinischen „capillus“, Haar (ähnlich wie Haare), und bezieht sich auf die dünnen Stängel der Pflanze
- die Pflanze enthält in allen Teilen einen weißen, gummiartigen Latex
Kulinarische Anwendungen:
- Blätter in Salaten oder gekocht als Gemüse
- in Essig eingelegte Blütenknospen wie Kapern
- Blütenstempel auf Salaten verstreut
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