Japanische Zierquitte

(Chaenomeles japonica = Cydonia japonica)

Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Drapeauangleterre

Japanese quince

Drapeauallemand

Japanische Zierquitte

Drapeauespagne

Membrillo japonés

Synonym: Nordische Zitrone

Sammelzeit:

  • Blüten, von Februar bis April
  • Früchte, von Oktober bis November

Lebensraum: Hecken

Pflanzenbeschreibung:

  • in freier Wildbahn wird der Strauch 1 bis 1,2 m hoch und bildet einen sehr wirren Busch mit langen, schlanken Dornen
  • die hellgrünen Laubblätter, verkehrt-eiförmig bis spatelförmig, mit gekerbten Rändern, sitzen auf einem Blattstiel von etwa 5 mm
  • die roten Blüten erscheinen gleich zu Beginn des Blattaustriebs, von Februar bis April. Sie sind zu 2 bis 5 in Büscheln an den Ästen des Vorjahres angeordnet und treten direkt aus dem Holz auf Höhe der Knoten hervor
  • die Kernfrüchte (Quitte) sind sehr hart, 10 cm lang, länglich (oder birnenförmig), holprig, mit gelber Schale, baumwollartigem und gelbem Fruchtfleisch, reif im Herbst

Besonderheit über die Pflanze:

  • der französische Begriff „Cognassier“ kommt vom Namen der griechischen Stadt "La Canée"; der lateinische Name „Cydonia“ stammt von Cydon, einer Stadt auf Kreta
  • dorniger Strauch, der häufig zu Zierzwecken kultiviert wird und gelegentlich aus Feldfrüchten und Gärten entweicht
  • Japanische Zierquitten eignen sich gut zur Herstellung von Bonsai

Heileigenschaften:

  • die Früchte wirken adstringierend und gegen Durchfall

Toxizität:

  • die Blausäure in den Samen könnte diese giftig machen, wenn zu große Mengen gekaut werden

Kulinarische Anwendungen:

  • Blütenblätter zum Dekorieren von Salaten oder in Zucker kandiert
  • Früchte in Marmeladen, Likören, kandiert und getrocknet