Alpen-Steinquendel

(Clinopodium alpinum = Calamintha alpina = Acinos alpinus = Satureja alpina)

Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae)

Drapeauangleterre

Rock thyme

Drapeauallemand

Alpen-Steinquendel

Drapeauespagne

Acino alpino

Synonym: Stein-Bergminze

Sammelzeit:

  • Blätter, von Mai bis August
  • Blüten, von Juli bis September

Lebensraum: Trocken- und Felsrasen, Geröll, Hochmoore

Pflanzenbeschreibung:

  • kleine mehrjährige krautige Pflanze mit einer Größe von 5 bis 20 cm
  • hat am Grund verholzte Stämmchen und niederliegende bis aufsteigende Stängel (Halbstrauch)
  • die Blätter sind kreuzgegenständig, kurz gestielt und oval bis elliptisch, ganzrandig oder vorne gezähnt
  • die kurz gestielten Blüten stehen zu 3-8 quirlig in den oberen Blattachseln, mit kürzeren Tragblättern. Die Krone ist röhrenförmig und 10 bis 20 mm lang, rotviolett mit weißen Flecken auf der dreilappigen Unterlippe. Der Kelch ist bräunlich, röhrenförmig und in der Mitte verengt, deutlich zweilippig

Besonderheit über die Pflanze:

  • die ganze Pflanze duftet aromatisch pfefferminzähnlich und enthält dieselben wirksamen Inhaltsstoffe (hauptsächlich ätherische Öle) wie das verwandte Bohnenkraut, wenn auch in geringerem Ausmaß
  • gelegentlich brauchen ihn die Älpler noch zum Würzen von Käse

Heileigenschaften:

  • in der Volksmedizin als magenstärkendes und nervenstimulierendes Mittel

Kulinarische Anwendungen:

  • Blätter und Blüten werden zur Herstellung von Aufgüssen verwendet
  • Blätter zum Würzen von Gerichten
  • die Blüten schmücken Gerichte,