Rundblättriger Sonnentau
(Drosera rotundifolia)
Familie der Sonnentaugewächse
Round-leaved sundew
Rundblättriger Sonnentau
Rocio de sol
Synonym: Himmelstau, Herrgottslöffel
Sammelzeit:
- Blütezeit, von Juni bis August
Die Pflanze ist in ganz Frankreich und Deutschland geschützt.
Lebensraum: auf Torfmoosen oder Moosen von Mooren und Quellen
Pflanzenbeschreibung:
- Fleischfressende, krautige, mehrjährige Pflanze, die in einer ausladenden Rosette am Boden wächst und einen Durchmesser von 2 bis 5 cm aufweist
- die Blätter sind rundlich, bis zu 1 cm breit, mit einem langen, schmalen Blattstiel von 1 bis 3 cm Länge. Sie sind olivgrün und färben sich an sonnigen Standorten rötlich. Blattränder und Oberseite sind mit rotbraunen bis leuchtend roten Drüsenhaaren bedeckt, die mit einem klebrigen Schleim überzogen sind. Dieses Sekret lockt kleine Insekten an, die so gefangen werden können
winzige, weiße Blüten an der Spitze eines oder zweier kleiner Stängel, die aus der Rosette entspringen
Besonderheit über die Pflanze:
- der Name leitet sich vom griechischen Wort „droseros“ ab, was so viel wie „mit Tau bedeckt“ bedeutet: Er bezieht sich auf das Aussehen der Blätter, die von einer Flüssigkeit überzogen sind, die der Verdauung von Insekten dient. Die Etymologie ist dieselbe wie beim französischen Synonym „ros solis“ (lateinisch), was Sonnentau bedeutet
- eine fleischfressende Pflanze. Ihre Blätter sind mit rötlich-braunen bis leuchtend roten Drüsenhaaren bedeckt, die mit einem klebrigen Schleim überzogen sind. Dieses Sekret lockt kleine Insekten an und ermöglicht es der Pflanze, sie zu fangen
Heileigenschaften:
- hustenstiller, krampflösend, schleimlösend, antibakteriell, entzündungshemmend, antiseptisch, fiebersenkend
- speziell für die Bedürfnisse der Homöopathie angebaut
- wird auch zur Behandlung von krampfartigem Husten, Arteriosklerose und Gefäßinsuffizienz eingesetzt
- es lindert Bronchialkrämpfe und Bronchitis und kann bei Keuchhusten angezeigt sein
- bei äußerlicher Anwendung kann der frische Saft wirksam gegen Warzen sein
Toxizität:
- die Pflanze wirkt in hohen Dosen reizend
Kulinarische Anwendungen:
- der Saft der Pflanze, der warmer Milch hinzugefügt wird, lässt diese innerhalb von ein bis zwei Tagen gerinnen
Videos:
- Buschfunkistan (DE) :


